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Unterricht und Erziehung

Deutsch

Der Deutschunterricht soll die Kinder dazu befähigen, eine Erzähl- und Gesprächskultur sowie eine Lese- und Schreibkultur zu entwickeln. In der Regel werden pro Woche 5 Stunden Deutsch einschließlich Förderunterricht erteilt.


Klasse 1/2


Im Deutschunterricht der Schuleingangsphase wird der Lese- und Schreib-Lernprozess in Gang gesetzt. Am Ende der Schuleingangsphase sollen die Kinder kurze, altersgemäße Texte lesen und inhaltlich erfassen können. Kinder werden von Anfang an angeleitet, auf der Basis der  Silbenmethode unter Zuhilfenahme der Anlauttabelle auch eigene Texte zu verfassen. Die Bereiche Rechtschreiben und „Texte verfassen“ sind dabei ein integrativer Prozess. Um den Kindern in diesen Bereichen hinlängliche Sicherheit zu vermitteln, haben wir uns an unserer Schule dazu  entschieden, den Schreib- und Leselernprozess auf der Basis der Silbenmethode zu erarbeiten. Von Anfang an lernen die Kinder konsequent Wörter in Silben zu untergliedern. Der Leseanfänger nimmt die Silbengliederung der Wörter wahr – und kann so die richtige Schreibweise ableiten. Beim Schreiben wird mit der Druckschrift begonnen und ab Klasse 2 wird jedes Kind angeleitet, die Schulausgangsschrift zu erlernen. Besonderen Wert legen wir auf die Begegnung mit Büchern, beispielsweise bei der Nutzung der Schulbücherei, Erarbeitung von Lektüren, Besuch der  Stadtbücherei. Zur Stärkung der Lesekompetenz setzen wir unter anderem auch das Computerprogramm „Antolin“ ein.

Klasse 3/4


In den Klassen 3 und 4 wird die Lese- und Schreibkompetenz der Schüler ausgebaut. Dabei wird ab Klasse 3 besonderer Wert auf die Fächerverbindung mit dem Fach Sachunterricht gelegt. Dies leitet insbesondere auch dazu an, sich mit Sachtexten auseinander zu setzen und die  Informationsgewinnung aus Texten zu trainieren. Die Schüler werden angeregt, sich über eigene und fremde Texte auszutauschen und ihre Ergebnisse zu verschriftlichen. Sie lernen, eigene Texte nach vorher erarbeiteten Kriterien zu formulieren und zu überarbeiten. In der  Rechtschreibung werden die Kinder von der sicheren Verwendung von Wortbausteinen dazu angeregt, sich ein stabiles und intuitives Regelwissen anzueignen und dieses in geübten und freien Texten anzuwenden. Als Lehrwerk nutzen wir im Deutsch- und Sachunterricht in den Klassen 3  und 4 das fächerverbindende Lehrwerk „Pusteblume“ aus dem Schöningh-Verlag. Am Ende von Klasse 4 sollen alle Kinder sicher und flüssig lesen können und erfahren haben, wozu sie ihre Lesekompetenz nutzen können. Darüber hinaus werden sie befähigt, ihr eigenes Lernverhalten im  Deutschunterricht zu reflektieren und auf ihrem individuell erreichten Niveau mit der deutschen Sprache kritisch und kreativ umzugehen.

Mathematik

Der Unterricht im Fach Mathematik legt, neben dem Erwerb der Kompetenzen in den Mathematischen Inhalten, auch Wert auf die prozessbezogenen Kompetenzen. Die inhaltsbezogenen Kompetenzen umfassen dabei die klassischen Bereiche:

  • Zahlen und Rechnen: z.B. Grundrechenarten, Orientierung in Zahlräumen
  • Geometrie: z.B. Formen, Körper, Symmetrie, Muster
  • Sachrechnen: z. B. Geld, Zeit, Gewichte, Längen
  • Daten, Häufigkeiten und Wahrscheinlichkeiten: z.B. Tabellen, Schaubilder

Diese geben vor, was in Mathematik unterrichtet wird. Die prozessbezogenen Kompetenzen geben Aufschluss darüber wie der Mathematikunterricht gestaltet ist. Die Mathematik wird dabei nicht als fertiges Produkt gesehen, sondern als lebendige „Wissenschaft von den Mustern und Strukturen“.1 Diese Muster und Strukturen werden von den Kindern entdeckt und erforscht, mit anderen diskutiert und überprüft. Damit gewinnen die Kinder einerseits Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit Zahlen, Operationen, Größen, Daten und Formen.

Ein Übersichtsplakat, das die inhalts- und prozessbezogenen Komepetenzen anschaulich darstellt. © Februar 2010 © PIK AS (http://www.pikas.uni-dortmund.de)

Andererseits lernen sie eine Geisteshaltung wie das Erforschen von Mathematik allgemein gelingt, wie sie Probleme selbst lösen und wie sie sich mit anderen über ihre Ergebnisse austauschen können. Zusammen bilden die inhalts- und prozessbezogenen Kompetenzen damit die Grundlage für das Betreiben  von Mathematik im Alltag und das Lernen von Mathematik von der Grundschule bis zum Hochschulstudium. Die prozessbezogenen Kompetenzen lauten:

  • Problemlösen / Kreativ sein: z.B. eigene Aufgaben erfinden, Muster entdecken
  • Modellieren / Mathematisieren: z.B. Modelle zum Lösen von Sachaufgaben nutzen
  • Argumentieren / Begründen: z.B. vermuten, überprüfen, beweisen
  • Darstellen / Kommunizieren: z.B. Lösungswege vorstellen / nachvollziehen

Aufgaben und Ziele des Mathematikunterrichts

Ausgangspunkt für den Mathematikunterricht sind die frühkindlichen mathematischen Alltagserfahrungen. Diese werden im Unterricht vertieft und ausgebaut und aus ihnen die grundlegenden mathematischen Kompetenzen, wie oben beschrieben, entwickelt. Dies geschieht unter Berücksichtigung der folgenden Leitideen des Mathematikunterrichts:

  • Das entdeckende Lernen
  • Das beziehungsreiche Üben
  • Der Einsatz ergiebiger / produktiver Aufgaben
  • Die Vernetzung verschiedener Darstellungsformen
  • Anwendungs- und Strukturorientierung2

Besonderheiten der Wilhelm-Hüls-Schule

Alle Klassenstufen arbeiten mit dem Lehrwerk „Das Zahlenbuch“, das sich im besonderen Maße an den Leitideen orientiert und aktuelle Erkenntnisse aus der mathematikdidaktischen Forschung konsequent miteinbezieht. Des Weiteren werden dem Unterrichtswerk zugehörige  Materialien zur Differenzierung und Visualisierung in den Unterricht mit einbezogen (z.B. digitaler Unterrichtsassistent, interaktive Tafelbilder, Blitzrechenkartei, Denkschule, Förderkommentar Sprache / Lernen, usw.). Um das Abrufen der mathematischen Kenntnisse und Fertigkeiten zu automatisieren und außerdem die Freude und das Interesse an der Mathematik zusätzlich zu fördern, haben die Kinder die Möglichkeit, individuell Aufgaben mit den Lernsoftwares „Blitzrechnen“ und „Lernwerkstatt 8“ zu bearbeiten. Zusätzlich bieten wir ab Klasse 3/4 eine  Teilnahme am Landeswettbewerb Mathematik und dem internationalen Känguruwettbewerb an.

1 vgl. Wittmann, E. Ch. & Müller, G. N. (2004): Muster und Strukturen als Grundkonzept. In: Walther, G. et al.: Bildungsstandards konkret. Berlin: Cornelsen Scriptor 2007, 42 – 6

2 vgl. Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW (MSW NRW) (Hrsg.) (2008): Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule in NRW. Frechen: Ritterbach Verlag.

Sachunterricht

Das Fach Sachunterricht wird im ersten Schuljahr eine Wochenstunde, im zweiten zwei Stunden, im dritten drei Stunden und im vierten Schuljahr vier Stunden unterrichtet.

Aufgaben und Ziele

„Aufgabe des Sachunterrichts in der Grundschule ist es, die Schülerinnen und Schüler bei der Entwicklung von Kompetenzen zu unterstützen, die sie benötigen, um sich in ihrer Lebenswelt zurechtzufinden, sie zu erschließen, sie zu verstehen und sie verantwortungsbewusst mit zu  gestalten.“1

Im Sachunterricht lernen die Kinder ihre Umwelt kennen und verstehen. Was sie an Erfahrungen und Wissen mitbringen, wird im Unterricht aufgenommen, geordnet und systematisiert. Die Lehrerin weckt aber auch das Interesse der Kinder für solche Fragen, Probleme und Aufgaben, mit denen sie bisher nicht in Berührung gekommen sind. Der Sachunterricht vermittelt nicht nur Kenntnisse, er macht zugleich mit Methoden vertraut, wie man die Kenntnisse erwerben kann: beobachten, beschreiben, nachschlagen, experimentieren, notieren. So werden die Kinder in altersgemäßer Form auf den Fachunterricht der weiterführenden Schulen vorbereitet.

Bereiche und Schwerpunkte

Themen, die im Sachunterricht bearbeitet werden, sind aus den Bereichen:


Natur und Leben

Schwerpunkte: Wasser, Luft, Feuer, Wetter, Elektrizität, Körper, Sinne, Ernährung,Pflanzen, Tiere, Jahreszeiten usw.

Technik und Arbeitswelt

Schwerpunkte: Berufe, Materialien, Konstruktionen, Energie usw.

Raum und Umwelt

Schwerpunkte: Hilden, Kreis Mettmann, Deutschland, Kartenkunde, Schulweg, Verkehrssicherheit, Umweltschutz usw.

Mensch und Gemeinschaft

Schwerpunkte: Mädchen/Jungen, Sexualerziehung, Klassen- und Familienverbund usw.

Zeit und Kultur

Schwerpunkte: Zeiteinteilungen, Historisches Lernen, Früher und heute, Kulturen & Bräuche, Medien usw.

Besonderheiten


Besonders wichtig ist es uns, in diesem Fach die sozialen Kompetenzen wie

  • Teamfähigkeit
  • Arbeitsteilung
  • soziale Kooperation zu fördern.

Außerdem wollen wir das Interesse und die Freude der Kinder an der forschenden und handelnden Auseinandersetzung mit der Umwelt fördern. Der Besuch von außerschulischen Lernorten (siehe Punkt 3.8) und die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern (siehe Punkt 2.7) ist  uns ein besonderes Anliegen. Die Lernfreude, das Interesse, das Umweltbewusstsein, das soziale Miteinander und die Vorstellungskraft der Kinder werden dadurch gefördert.

1 vgl. Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW (MSW NRW) (Hrsg.) (2008): Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule in NRW. Frechen: Ritterbach Verlag.

Englisch

Der Englischunterricht wird ab dem zweiten Halbjahr der Klasse 1 mit 2 Wochenstunden unterrichtet.


Aufgaben und Ziele (Didaktik)

  • Entwicklung von Interesse und Freude am Sprachenlernen und an fremden Lebenswelten
  • elementare sprachliche Mittel erwerben, erproben und festigen
  • einfache Sprachhandlungssituationen in englischer Sprache selbständig bewältigen
  • Erwerb von Strategien des Sprachenlernens

Bereiche und Schwerpunkte (Methodik)

Hörverstehen

Die Lehrkraft spricht vorrangig Englisch. Unterstützt durch Mimik, Vormachen und Bildkarten verstehen die Kinder das Gesagte. Die Kinder antworten durch Gestik und Bewegung (TPR). Mündliche Übungen wie Hören und Nachsprechen, Dialoge und Rollenspiele, Singen und Wiederholen von Liedern und Reimen, sowie Storytelling bestimmen den Unterricht.

Einfache Sprachproduktion (einzelne Wörter, Phrasen)

Lautmuster und Lautkombinationen werden imitiert. Die Kinder werden mit dem Schriftbild vertraut gemacht, um Unterschiede zwischen der englischen und deutschen Sprache zu erkennen und das Schreiben der englischen Sprache erlernen.

Freier experimenteller Umgang mit Sprache

Irgendwann (der Zeitpunkt ist von Kind zu Kind verschieden) geht es über das Formelhafte hinaus und die Kinder probieren sich frei im Mündlichen und Schriftlichen. Fehler sind hierbei erlaubt. Das Lernen wird durch den Aufbau und die Benutzung einer „wordbank“ (Heft mit  Wortschatz und Redemitteln) unterstützt.

Dieser Lernprozess findet hauptsächlich in realitätsnahen Situationen statt, die die Kinder befähigen englische Sprechmuster zu lernen, um so kommunikative Kompetenzen aufzubauen. Die Schwerpunkte liegen in Klasse 1 und 2 auf dem Hörverstehen und Sprechen und in Klasse 3 und 4 auf Hörverstehen/Hör-Seh-Verstehen, Leseverstehen und Sprechen.

Lehrwerk

Seit dem Schuljahr 2018/2019 wird in allen Klassen das Lehrwerk „Come in“ verwendet.

Kunst

Aufgaben und Ziele

  • Die Aufgaben des Kunstunterrichts sind:
  •  Wahrnehmungsfähigkeit und Vorstellungsvermögen zu fördern,
  • Kreativität und Fantasie anzuregen und weiterzuentwickeln,
  • sich mit bildnerischen Mitteln auszudrücken und zu experimentieren
  •  Gegenstände zu sammeln und zu collagieren
  • bildnerische Werke interpretieren und verstehen lernen
  • neue, ungewöhnliche Arbeitsweisen ausprobieren und erfahren lernen.

Besonderheiten

Das Schulleben wird besonders durch das Fach Kunst das gesamte Jahr über mitgestaltet. Der Kunstunterricht orientiert sich an der Lebens- und Lernwirklichkeit der Kinder und ermöglicht es, Unterrichtsinhalte der übrigen Fächer aufzugreifen und fächerübergreifend zu erarbeiten.

Religionslehre

Aufgaben und Ziele


Der Religionsunterricht wird in allen Klassen mit zwei Wochenstunden erteilt. In Klasse 1 gibt es einen gemeinsamen Religionsunterricht, in den Klassen 2 bis 4 wird dieser konfessionell erteilt. Unsere Hauptaufgabe sehen wir darin, strukturiertes und lebensbedeutsames Grundwissen über den christlichen Glauben zu vermitteln, zu verstehen und erfahrbar zu machen. Es ist uns besonders wichtig, die Kinder zu befähigen, die Welt und das Leben sensibel wahrzunehmen, zu bestaunen, zu befragen und zu deuten.

Inhalte und Schwerpunkte


Die Inhalte orientieren sich an den biblischen Überlieferungen und reichen von den Grundfragen des Lebens (Woher kommt die Welt? Welche Rolle habe ich?) bis hin zum Erleben des Glaubens in Gemeinschaft und Kirche. Den Schwerpunkt legen wir dabei auf die Vermittlung und das Erleben der christlichen Werte und Maßstäbe als Orientierungshilfe für sich und das Zusammenleben:

  • Beispielhafte Menschen kennen lernen, die im besonderen Maße die christlichen Grundwerte gelebt haben (z.B. St. Martin, Dietrich Bonhoeffer, Martin von Tours)
  • Verantwortung erkennen und übernehmen
  • Schuld erkennen – Versöhnung/Vergebung erfahren
  • sich für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung zu engagieren


Besonderheiten


Die Kinder der dritten und vierten Klassen besuchen an jedem Mittwoch zusätzlich zu den Religionsstunden die Schulgottesdienste, die an der katholischen Kirche St. Jakobus und der evangelischen Reformationskirche stattfinden. Zuvor besichtigen und erkunden die Kinder die Kirche und lernen wichtige Institutionen der Gemeinde kennen. Für die Schulanfänger findet ein ökumenischer Einschulungsgottesdienst statt. Die vierten Schuljahre gestalten einen Abschlussgottesdienst in der letzten Schulwoche. Im Rahmen des Unterrichtsthemas Weltreligionen besuchen die vierten Klassen die Hildener Moschee.

Musik

Der Unterricht findet in den Klassenräumen oder in der Aula statt. Der Unterricht im Fach Musik soll die Freude an der Musik wecken. Den Lehrkräften ist es freigestellt, die Musikstücke nach ihrem persönlichen Ermessen fächerübergreifend auszuwählen.


Schwerpunkte:

Musik hören: Instrumente, Rhythmen und Klänge unterscheiden, unterschiedliche Musikrichtungen kennen lernen, Wirkungen von Musik erfahren

Musik machen:

  • Mit der Stimme: Lieder kennen lernen, singen, gestalten, erfinden, Melodien nachsingen
  • Mit Instrumenten: Spielen (Orff-Instrumentarium), Musik begleiten (Mitspielsätze)

Musik umsetzen: Bewegen und malen zur Musik, Tänze kennen lernen und selbst entwickeln, szenisches Umsetzen, Notationen lesen und anwenden können

Um die Freude an der Musik zusätzlich fördern zu können, werden zu verschiedenen Anlässen (Schulfeste, Klassenfeste usw.) gemeinsame Vorführungen gestaltet. Traditionell findet bei uns das gemeinsame wöchentliche Adventsmusizieren statt.


Besonderheiten

Jekits-Unterricht in den Klassen 1 (verbindlich) und 2 (freiwillig).

Sport

Bereiche und Schwerpunkte für den Schulsport

  • Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen
  • Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen
  • Laufen, Springen, Werfen - Leichtathletik
  • Bewegen im Wasser - Schwimmen
  • Bewegen an Geräten - Turnen
  • Tanzen, Darstellen - Gymnastik/ Tanz, Bewegungskünste
  • Spielen in und mit Regelstrukturen - Sportspiele
  • Gleiten, Fahren, Rollen - Rollsport
  • Ringen und Kämpfen - Zweikampfsport

Allgemeine und schulspezifische Aufgaben und Zielsetzungen

Ziel des Sportunterrichts ist es, einen Beitrag zur ganzheitlichen Entwicklung und Erziehung der Kinder zu leisten. Dafür ist einerseits wichtig, Kinder durch Bewegung, Spiel und Sport zu fördern und ihre Teamfähigkeit auszubilden, andererseits müssen wir sie anleiten, sich die Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur selbst zu erschließen. Diesen Doppelauftrag versuchen wir durch den eigentlichen Sportunterricht aber auch fächerübergreifend zu erfüllen, z.B. durch Radfahrtraining und sportliche Freizeitempfehlungen.


Im zweiten Schuljahr findet ein von der Stadt Hilden organisierter „Sport-Check“ statt, bei dem die Eltern eine Rückmeldung über den sportlichen Leistungsstand ihres Kindes erhalten und über entsprechende Fördermöglichkeiten informiert werden. Im vierten Schuljahr wird dann ein „Re-Check“ durchgeführt, um die sportliche Weiterentwicklung der Kinder zu überprüfen.


Der Schwimmunterricht findet im zweiten Schuljahr ganzjährig im Hildorado statt. Die Kinder können dort das Seepferdchen und das Jugendschwimmabzeichen in Bronze, Silber erwerben.

An den Bundesjugendspielen nehmen die Kinder der Klassen 3 und 4 teil. Jedes Kind erhält eine Teilnehmerurkunde, besonders erfolgreiche Schüler darüber hinaus eine Sieger- oder Ehrenurkunde. Für Klasse 1 und 2 ist ein Sportfest in der Planung.


Die erbrachten Leistungen können für die Prüfung des Sportabzeichens übernommen werden. Die Leichtathletik nimmt bei dem vielseitigen Bewegungs-angebot an unserer Schule einen wichtigen Stellenwert ein, was sich auch darin zeigt, dass unsere Schule bereits viele Male hintereinander die meisten Sportabzeichen aller Hildener Schulen errungen hat.


Jedes Jahr nehmen Mannschaften unserer Schule an den Jungen- und Mädchenfußballturnieren der Hildener Grundschulen teil. Zur Vorbereitung findet ganzjährig über die OGATA eine Fußball-AG im Nachmittagsbereich statt.

Rahmenbedingungen für den Sportunterricht an unserer Schule

Die 2006 neu erbaute Sporthalle an der Hoffeldstraße ist über einen ca. 10- minütigen Fußweg zu erreichen. Sie verfügt als Besonderheit über eine Kletterwand. In der Halle findet für alle Klassen eine 90-minütige Unterrichtseinheit pro Woche statt. Darüber hinaus wird eine Bewegungsstunde für Klasse 1 und 3 festgelegt.


Auf dem zum Schulkomplex gehörenden Gelände befinden sich eine Laufbahn und eine Weitsprunggrube. Zusätzlich gibt es zwei Klettergerüste, zwei Tischtennisplatten, einige Turnstangen, ein Balanciergerät und ein Kletterkarussell. Auf dem Schulhof bieten sich durch einen aufgezeichneten Straßenverlauf Möglichkeiten zum Radfahrtraining.


In den Pausen stehen zahlreiche kleine und große Spielgeräte zur sportlichen Betätigung zurVerfügung. Die Spielausleihe wird von den Schülern der vierten Klassen organisiert.

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