Externer Link: Klicken Sie hier um zum Internetauftritt der Stadt Hilden zu gelangen.
"Schule gegen Gewalt"

Um unsere Schülerinnen und Schüler vor gewaltsamen Übergriffen zu schützen und sie zu befähigen, selbst gewaltfrei zu agieren, haben wir drei aufeinander aufbauende Bausteine der Gewaltprävention und -intervention etabliert.

  • „Mein Körper gehört mir“
    Die theaterpädagogische Werkstatt Paderborn bietet ein in drei Akten aufgeführtes Theaterprojekt an, das dazu dient, Kinder vor gewaltsamen Übergriffen und sexuellem Missbrauch zu schützen. Die drei Akte werden im Zeitraum von drei bis sechs Wochen aufgeführt. Im Anschluss an die Einzelaufführungen wird die dargestellte Problematik mit den Kindern durch die Klassenlehrerin aufgearbeitet. Die dritten und vierten Schuljahre durchlaufen dieses Projekt im Zweijahresturnus, so dass jedes Kind im Laufe der Grundschulzeit die Möglichkeit erhält am Projekt teilzunehmen.
    Vor Beginn des Projekts erhalten die Eltern die Gelegenheit, sich das Stück in einer Abendveranstaltung anzusehen.
     
  • „Faustlos“
    Das Faustlos-Konzept ist ein Präventionskonzept. In einer ausgearbeiteten Konzeption wird den Kindern im Laufe der Grundschulzeit ein Instrumentarium an die Hand gegeben, das sie befähigen soll, Konflikte gewaltfrei zu lösen.
     
  • „Anti-Bullying“
    Beim Anti-Bullying handelt es sich um ein Interventionskonzept, das immer dann zum Einsatz kommt, wenn Kinder in Konflikte mit massiver Gewalttätigkeit oder eine Mobbing-Problematik verwickelt sind oder werden. Das Konzept dient dem Opferschutz und hat sich in Skandinavien bereits nachweisbar bewährt. Studien belegen, dass bei konsequentem Einsatz die Gewaltbereitschaft deutlich gesenkt werden kann.

Der Einsatz der Konzepte an der Wilhelm-Hüls-Schule wurde beschlossen, weil wir nicht warten möchten, bis es eventuell irgendwann einmal zu massiven Vorfällen kommt und wir uns fragen müssten, warum wir nicht im Vorfelde gehandelt haben. Es gibt an unserer Schule keine Gewaltproblematik, die sich von den „üblichen“ Vorfällen unter Kindern unterscheidet. Wir wissen aber, dass es immer einmal wieder zu Gewalttätigkeiten kommt und kommen kann. Hier möchten wir Kinder und Eltern nicht allein lassen, sondern arbeiten in einem engmaschigen System zusammen.

Drucken